Meine Schwerpunkte
Depressionen und Burnout
Depressionen haben viele Gesichter: fehlender Antrieb und Erschöpfung, der Verlust von Freude und Interesse, negative Gedanken, Konzentrationsstörungen, Schlaflosigkeit, sozialer Rückzug... Auch typische Burnout-Symptome wie Überforderung und mangelnde Abgrenzungsfähigkeit sind oft Anzeichen einer depressiven Erkrankung. Genau so facettenreich und individuell ist die erfolgreiche Behandlung.
Angst und Panik
Angst- oder Panikattacken aus scheinbar heiterem Himmel schränken die Lebensqualität ein. Wenn Ängste den Alltag bestimmen, sind Arbeits- und Privatleben häufig massiv beeinträchtigt. Dabei ist die Behandlung von Angst- und Panikstörungen wissenschaftlich gut erforscht und die Behandlungsmethoden erfolgsversprechend.
Schmerz und Psychosomatik
Unklare Schmerzen oder Herzrasen, doch ohne eindeutigen medizinischen Befund? Da auch die Psyche körperliche Beschwerden auslösen kann, sind Ihre Symptome nicht eingebildet – nur ihre Ursache ist keine rein körperliche, sondern eine seelische. So können psychische Faktoren bei der Entstehung körperlicher Beschwerden eine bedeutsame Rolle spielen. Dabei ist diese „Verkörperlichung“ psychischer Belastungen gut behandelbar.
Belastung
und Trauma
Außergewöhnliche Belastungen, schwere Schicksalsschläge oder traumatische Erfahrungen prägen unsere Wahrnehmung und unser Erleben. Starke Anspannung und Bedrohungsgefühle wiegen mitunter schwer. Leicht neigen wir zu Verdrängung und Vermeidung. Dabei ist es wichtiger Bestandteil einer therapeutischen Auseinandersetzung, die damit verbundenen Gefühle, Gedanken und Reaktionen einzuordnen und mit ihnen umgehen zu lernen.
Psycho-onkologie
Die Diagnose Krebs ist eine existenzielle Bedrohung. Krebsbehandlungen können körperliche und kognitive Funktionen langfristig verändern und beeinträchtigen. Verbunden mit Ängsten, Kontrollverlusterleben und veränderten Lebenszeitperspektiven kann das Krisen auslösen. Ziel der psychoonkologischen Therapie ist es, psychische Begleitsymptome zu lindern und die persönlichen Ressourcen zu mobilisieren, um die individuelle Lebensqualität zu verbessern.
AD(H)S
Aufmerksamkeit und Impulskontrolle sind für Menschen mit AD(H)S eine tägliche Herausforderung. Oft begleitet von Schwierigkeiten mit Ordnung und Struktur oder emotionaler Überforderung. In der psychotherapeutischen Arbeit geht es darum, diese Muster gemeinsam zu verstehen und zu entflechten. Das heißt wir schauen, wie sich Ihre Symptome im Alltag zeigen, identifizieren Ihre persönlichen Stärken und entwickeln gemeinsam konkrete Strategien zur Entlastung und Selbststeuerung.
Autismus
Autismus bedeutet, die Welt anders wahrzunehmen. Unterschiede in Wahrnehmung, sozialer Interaktion und Reizverarbeitung sind dabei jedoch nicht unbeding ein Nachteil, sondern Ausdruck einer individuellen neurobiologischen Disposition. Psychotherapeutisch geht es nicht darum zu lernen, sich „wie andere“ zu verhalten, sondern um ein vertieftes Verständnis Ihrer persönlichen Erlebnis- und Denkweisen. Gemeinsam arbeiten wir daran, Belastungen zu reduzieren und tragfähige Bewältigungs- und Interaktionsstrategien zu entwickeln, für mehr Selbstwirksamkeit und Sicherheit im Alltag.
Binge-Eating-Störung
Wenn Essanfälle oder zunehmendes Gewicht außer Kontrolle geraten, kann das sehr belastend und beschämend sein. Eine Binge-Eating-Störung ist kein Zeichen von fehlender Disziplin, sondern ein Ausdruck innerer Anspannung und dysfunktionaler emotionaler Bewältigungsprozesse. In der Psychotherapie gehen wir diesen Mustern auf den Grund. Wir schauen welche Bedürfnisse hinter dem Essverhalten stehen und was die Schuld- und Schamgefühle hervorruft. Gemeinsam entwickeln wir Wege, um den hartnäckigen Teufelskreis von Gefühlen und Essattacken zu durchbrechen, für mehr Wohlgefühl und Selbstsicherheit.
Mein Ansatz
Mein Ansatz als Psychologe und Psychotherapeut basiert auf der kognitiven Verhaltenstherapie, einer wissenschaftlich fundierten Herangehensweise.
Die Verhaltenstherapie basiert auf der Analyse der Wahrnehmung und des Erlebens von Menschen. Man geht davon aus, dass Lernerfahrungen diese Prozesse formen. Entsprechend dieser Erfahrungen wird problematisches Erleben und Verhalten erlernt. Leider können wir diese Dinge nicht einfach vergessen oder löschen, aber wir können sie wieder verlernen – und genau da setze ich an. Damit wir langfristig eine Verbesserung bzw. Genesung erfahren, braucht es eine Veränderung der kognitiven Strukturen, der Art und Weise wie wir denken und Informationen verarbeiten.
Dazu muss ausführlich ergründet werden, wie diese Symptome entstanden sind, wodurch sie aufrechterhalten werden und was nötig ist, um sie zu verändern. Ein wichtiger Bestandteil dieses Prozesses ist die Reflexion der Sozialisation (Kindheit und Jugend) und weiterer zentraler biografischer Ereignisse, um zu verstehen, warum diese Probleme jetzt auftreten. Der Blick in die Vergangenheit ist aus meiner Sicht immer wichtig und notwendig. Bedeutend für Sie ist dabei, dass Sie etwas an die Hand bekommen, was Ihnen in der gegenwärtigen Situation hilft. Und genau das mache ich: Ihnen neue Perspektiven und Strategien an die Hand geben, die etwas verändern.
Alles beginnt mit einem unverbindlichen Erstgespräch, bei dem wir schauen, was Sie belastet und ob wir gut zueinander passen. Dass wir gut zueinander passen, ist das A und O einer guten Psychotherapie.